der Frühling! So viele Worte muss man darüber gar nicht verlieren- wir freuen uns!
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Eines meiner alten Kinderbücher hat mich dazu inspiriert Meeresbewohner zu basteln. Aus Stoffresten ist somit gestern das erste Seepferdchen ‘Hippy’ entstanden. In seinem dicken Bauch befindet sich eine kleine Rassel. Einzig der Rüssel ist noch ein wenig überarbeitenswert, aber immerhin der Prototyp steht.
In Kürze werden wir den Unterwasserzoo natürlich ausbauen. In Planung befinden sich gerade eine liebe Krake, ein kleiner Seeteufel und ein dicker Walfisch.
Mal sehen, wer nächste Woche an dieser Stelle präsentiert wird
Alaaf Karneval! Als halbe (oder 3/4 !)Rheinländerin fieber natürlich auch ich jedes Jahr den jecken Tagen entgegen. Leider kann man hier im kalten Nord-Osten nicht wirklich von Karneval sprechen-in vielerlei Hinsicht. Karneval heißt hier Fasching und wird auch nur von den little ones zelebriert. Der individuelle Berliner versagt sich dem Jeckentum und betrachtet die (ausländische!) Volkstümelei eher als General-Angriff auf sein ästhetisches Empfinden. Meine eigene Theorie jedoch ist, dass der Berliner an sich ein freies, unabhängiges und leicht pessimistisches Wesen mit Hang zur Autoritätsverweigerung ist. Kollektive Aktivitäten widern ihn an, Kostümzwang ist ihm ein Greuel, zumal er ja jeden Tag kostümierte Provinzler an seinen angestammten Plätzen wiederfindet. Die Folkster (Hipster mit Vollbart), Hipster (Hipster ohne Bart, dafür mit Hornbrille), und die Oma-Mädchen (tragen mit Vorliebe grob gestrickte Strickjacken über schlecht sitzenden Woll-Strumpfhosen, als Accessoires rollen sie ein schrottreifes Fahrrad mit sich herum) und noch andere Kostümierte entlarven sich so sofort als Nicht-Berliner. Der chronisch schnodderige Berliner ist davon völlig unbeeindruckt. Er will einfach nur Pils trinken (oder Mampe halb & halb) und seine Ruhe haben. Jegliches Bohai kratzt an seinen ohnehin dünnen Nerven. Kein Wunder also, dass der lustige und bekloppte Karneval im Rheinland besser funktioniert. Der Rheinländer braucht die Bühne und das halbe Dorf als sein Publikum! Kostümzwang?! Ja,Bitte! In diesem Sinne haben wir uns dem Mainstream-Geschmack hingegeben und auf Wunsch der Ableger ein Arielle-Kostüm genäht. Das wichtigste Utensil dafür ist natürlich der mobile Fischschwanz:
1. Der Stoff. Hier erstanden!
2. Stoff rechts auf rechts legen. Vorher Fischschwanz aus Füllmaterial zuschneiden. Diesen auf den Stoff legen und runderhum wieder schneiden.
3. Jetzt heften und nähen. Vorsichtig dabei sein, denn der Stoff ist ziemlich rutschig.
4. Beim Nähen oben ca. 5 cm große Öffnung für Gummiband lassen. Fertig!